Altar von Pergamon Prozessionsstraße und Ischtar-Tor von Babylon Boote und Häuser aus der Südsee Adolph von Menzel   Hildesheimer Silberschatz Homepage der Staatlichen Museen zu Berlin 
Touristen Charts
    Caspar David Friedrich   Markttor von Milet   Büste der Nofretete   Der Mann mit dem Goldhelm      
      Mschatta-Fassade



Fassade von Mschatta
Detail mit linkem Torturm
Jordanien, Mitte 8. Jh.
Kalkstein, Relief, Museum für Islamische Kunst


Ein besonderer Höhepunkt des Museums für Islamische Kunst ist die Fassade der jordanischen Wüstenresidenz von Mschatta aus der Mitte des 8. Jahrhunderts. Die im Museum mit einer Länge von 33 Metern und einer Höhe von 5 Metern aufgebaute Fassade mit zwei Tortürmen vermittelt ein anschauliches Bild frühislamischer Baukunst. Erst 1840 entdeckt, gelangte der größere Teil der mit Reliefs bedeckten Fassade des Schlosses Mschatta 1903 in das damals im Bau befindliche Kaiser Friedrich-Museum (das heutige Bode-Museum).

Die Überführung gab 1904 den Anlass zur Einrichtung einer Islamischen Abteilung an den Museen, von der in der Folgezeit wichtige Impulse zur Ausbildung einer islamischen Kunstwissenschaft ausgingen. 1932 wurde die Fassade in das Pergamonmuseum umgesetzt. [weiter]

Adolph von Menzel

Copyright 2007 Staatliche Museen zu Berlin