Münzkabinett
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Glossary

Fals

Mehrzahl Fulus. Arabische Bronzemünze. Abgeleitet vom spätantiken bzw. byzantinischen Follis (40 Nummi-Stück).

Floren

Goldmünze des Mittelalters mit dem Bild der namensgebenden Lilie (lat. flos) auf der Vs. und stehendem Johannes dem Täufer auf der Rs. Erstmals 1252 in Florenz geprägt und zwischen etwa 1320/25 und 1360/80 in fast ganz Europa übernommen. In Großbritannien war der Florin oder Floren von 1849 bis 1946 als Bezeichnung einer Silbermünze in Gebrauch.

Synonym: Liliengulden

Follis

Lateinisch für Beutel, auch Geldbeutel (Mehrzahl folles). Meint insbesondere in der 1. Hälfte des 4. Jhs. n. Chr. den versiegelten und damit bezüglich seines Inhalts garantierten Geldbeutel, hier mit einem Wert von 12.500 Rechendenaren. Wird heute auch als Bezeichnung für den durch Diocletianus eingeführten Nummus (s. dort) verwendet, während in der Antike „Nummus“ die üblichere Bezeichnung war. – Dagegen wird die mit der Münzreform des Anasthasius 498 n. Chr. eingeführte Bronzemünze (zunächst im Wert vom 40, 20, 10 und 5 nummi) auch zeitgenössisch als follis bezeichnet. Dieses Nominal wurde in Byzanz bis zum Beginn des 12. Jhs. geprägt.

Synonym: Folles

Franc

Französische Währungsbezeichnung, geht zurück auf den 1360 zur Befreiung König Johanns II. aus der englischen Gefangenschaft geprägten Franc à cheval.

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