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Pisano, Antonio, gen. Pisanello: Lodovico Gonzaga
um 1445


 
Ausstellung im Bode-Museum
Raum 244, BM-083/01 Medailleninkunabeln der Renaissance

Vorderseite
CAPITANVS ARMIGERORVM - MARCHIO MANTVE ET CET. Brustbild des Lodovico Gonzaga nach links, kurzhaariger Kopf im Profil, im Panzer. Beiderseits LVDOVI-CVS DE / GONZ-AGA.
Rückseite
OPVS PISANI / PICTO/RIS. Der Markgraf in Rüstung und Helm reitet nach rechts. Links oben die Sonne, rechts oberhalb des Pferdekopfs eine Sonnenblume.
Dargestellte/r
Ludovico Gonzaga (1444-1478), Markgraf von Mantua dnb viaf wikipedia

Medailleur
Antonio Pisano dnb viaf nomisma wikipedia
Datierung
um 1445

Material
Bronze
Durchmesser
101 mm

Land
Italien

Literatur
L. Börner, Die italienischen Medaillen der Renaissance und des Barock (1450-1750). Berliner Numismatische Forschungen 5 (1997) 23 Nr. 20 (dieses Stück); J. Friedländer, Die italienischen Schaumünzen des fünfzehnten Jahrhunderts (1430-1530). Ein Beitrag zur Kunstgeschichte (1882) 38 Nr. 20.

Sachbegriff
Medaille
Abteilungen
Medaillen, Renaissance

Accession
1869 Friedländer
Vorbesitzer
1. Benoni Friedlaender info dnb viaf wikipedia

Privatgelehrter und Münzsammler.

Vater von Julius Friedländer.

Aufgrund testamentarischen Wunsches (auch zu unvorteilhaften Bedingungen) war seine Sammlung an das Münzkabinett zu verkaufen.

1861 (mit Datum vom 6. April 1861 unter Acc.-Nr. 1861/21580-27592) wurden die antiken, mittelalterlichen und modernen Münzen für das Münzkabinett erworben. Medaillen dann im Jahre 1869.

1861 insgesamt 17.816 Münzen, 6.013 antike und 11.803 mittelalterliche und neuere Gepräge. Gezahlt wurden 16.000 Taler, davon 5.000 Taler für die antiken Münzen.

Dazu im Jahre 1869 (mit Datum 11. Januar 1869) erworben: Insgesamt 400 italienische Medaillen des 15. und frühen 16. Jhs. Letztere stammen aus der Sammlung der Prinzessin Elisa Bacciocchi, der Schwester Napoleon I. und zeitweiligen Herzogin der Toskana (bis 1814). Die Medaillen gelangten über D. Sestini, der zeitweilig an ihrem Hof lebte, nach Berlin.

Diese 400 italienischen Medaillen der Sammlung Friedlaender wurden laut Unterlagen des Münzkabinetts (Brief vom 18.12.1868) für 2.000 Taler an die Königliche Sammlung verkauft. Sie waren zuvor von Henri Hoffmann in Paris auf 4.000 Taler geschätzt worden.

Dabei waren auch 21 Medaillen auf Numismatiker, 428 Münzen der Kipper- und Wipperzeit sowie die Papiergeldsammlung, welche dem Münzkabinett 1869 mit demselben Vorgang geschenkt wurden.

Lit.: Friedländer - von Sallet ²(1877) 32-34; J. Friedländer, ZfN 24, 1904, 1-16; A. Erman, Mein Werden und mein Wirken (1929) 124.

Objektnummer
18200169
LIDO
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