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Constantius II.
335-336 n. Chr.


 
Ausstellung im Bode-Museum
Raum 242, BM-037/11 Die römische Münzstätte Trier

Vorderseite
FL IVL CONSTANTIVS NOB C. Drapierte Panzerbüste des Constantius II. mit Lorbeerkranz in der Brustansicht nach r.
Rückseite
PRINCIPI IV-VE-NTVTIS // TR. Constantius II. mit Speer und einem Feldzeichen in seinen Händen steht in der Vorderansicht, den Kopf zu seiner r. Seite gewandt. Neben ihm r. zwei weitere Feldzeichen.
Dargestellte/r
Constantius II. dnb viaf nomisma wikipedia

Münzstand
Antike Herrscherprägung
Münzherr
Constantinus I. dnb viaf nomisma wikipedia
Datierung
335-336 n. Chr.
Nominal
Solidus nomisma

Material
Gold
Gewicht
4,56 g
Durchmesser
21 mm
Stempelstg.
6 Uhr

Münzstätte
Trier nomisma
Region
Gallia
Land
Deutschland

Literatur
G. Depeyrot, Les Monnaies d'or de Diocletien à Constantin I (1995) 63 Trier Nr. 37/3. Vgl. RIC VII Nr. 572 (andere Vs.-Legende). s. dort auch S. 221 Anm. 572.

Sachbegriff
Münze
Abteilungen
Antike, Römische Spätantike

Accession
1925 Kassel
Vorbesitzer
1. Landesmuseum Kassel info dnb viaf wikipedia

Eine Kladde mit Kurt Reglings Kurzverzeichnis der 1925 übernommenen Münzen befindet sich im Archiv des Münzkabinetts.

Die Fürstliche Sammlung - erstmals erwähnt 1603, ältestes Inventar datiert von 1690 - wurde um 1898/99 durch Mitarbeiter des Berliner Münzkabinetts mangels eigenen Kasseler Personals wissenschaftlich geordnet.

Unter ihrem Direktor Johannes Böhlau wurde mit Genehmigung des zuständigen Ministeriums der Verkauf der gesamten Münzsammlung des Mittelalters und der Neuzeit mit Ausnahme der hessischen Gepräge für 4.500 Dollar zugunsten von Erwerbungen des neuen Hessischen Landesmuseum vorgenommen.

Die antiken Münzen der Kasseler Sammlung wurden daraufhin 1925 für das Münzkabinett für 11.000 Reichsmark erworben, womit der Ankauf der mittelrheinischen Madonna finanziert wurde (der verkaufte Bestand umfasste ursprünglich ca. 6.700 Münzen, davon 2.029 in Berlin übernommen, rund 2.000 Doubletten von Berlin nach St. Louis/USA verkauft und ca. 1.345 ganz minderwerige Stücke 1929 zum Schmelzgut gegeben).

Der Verkauf der Kasseler Sammlung stellt ohne Zweifel einen Tiefpunkt im Umgang mit einer bedeutenden fürstlichen Münzsammlung dar.

Lit.: P. Gercke - B. Hamborg, Antike Münzen. Katalog der Sammlung und Leihgaben. Staatliche Kunstsammlungen Kassel (1985) 12 Anm. 21; J. Menadier, Der Abbau der deutschen Münzsammlungen, ZfN 34, 1924, 409 f.

Objektnummer
18202323
LIDO

Patenschaften
Anonymus
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Creative Commons Lizenzvertrag