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Karolinger: Karl der Große
813-814 und später?


 
Ausstellung im Bode-Museum
Raum 242, BM-101/06 Hauptwerke in Stele Raum 242

Vorderseite
KAROLVS IMP AVG [Karolus Imperator Augustus]. Büste Karls des Großen mit Lorbeerkranz und Kaisermantel (paludamentum) nach r. Unter der Büste F.
Rückseite
XPICTIANA RELIGIO [Christiana Religio]. Viersäulige Kirche, im Frontjoch und auf dem Giebel je ein Kreuz.
Dargestellte/r
Karl der Große (768-814), König der Franken, seit 800 Kaiser dnb viaf wikipedia

Münzstand
Kaisertum (MA/NZ)
Münzherr
Karl der Große (768-814), König der Franken, seit 800 Kaiser dnb viaf wikipedia
Datierung
813-814 und später?
Nominal
Denar (MA) nomisma

Material
Silber
Gewicht
1,71 g
Durchmesser
20 mm
Stempelstg.
12 Uhr

Münzstätte
Aachen nomisma
Region
Rheinland
Land
Deutschland

Literatur
E. Gariel, Les monnaies royales de France sous la race carolingienne II (1884) 277 Nr. 55 Taf. 45 (als Karl der Kahle angesprochen); P. Grierson, Money and Coinage under Charlemagne, in: Karl der Große I. Persönlichkeit und Geschichte. Katalog Aachen (1965) Taf. 2,28; K. F. Morrison - H. Grunthal, Carolingian Coinage (1967) Nr. 319; G. Depeyrot, Le numeraire carolingien (1998) Nr. 1168; J. Lafaurie, Les monnaies impériales de Charlemagne, in: Académie des Inscriptions & Belles-Lettres. Comptes rendus des séances de l'année 1978, Janvier-Mars (1978) Nr. 19; B. Kluge, Die Bildnispfennige Karls des Großen, in: Moneta Mediaevalis. Festschrift S. Suchodolski (2002) Nr. 11; B. Kluge, Numismatik des Mittelalters (2007) Nr. 215 (dieses Stück); B. Kluge, Am Beginn des Mittelalters. Die Münzen des karolingischen Reiches 751-814. Das Kabinett 15 (2014) Nr. 247 (dieses Stück).

Sachbegriff
Münze
Abteilungen
Mittelalter, Frühmittelalter

Accession
1911 Gariel-Ferrari
Vorbesitzer
1. Philipp la Renotière von Ferrary 1885 - 1911 info viaf wikipedia
2. Ernest Gariel - 1884 info dnb viaf

Briefmarken- und Münzsammler.

Eigentlich Marchese de'Ferrari, Herzog von Galliera (frz. Gallière), Fürst von Lucedio.

Erwarb die berühmte Karolingersammlung von Ernest Gariel nach dessen Tode und verkaufte den erweiterten Bestand von 966 Geprägen über die Gebrüder Egger in Wien 1911 und 1912 an das Münzkabinett.

Acc. 1911/374: 1. Teil mit 600 Münzen; Acc. 1912/302: 2. Teil mit 366 Münzen zum Preis von 50.000 Mark (30.000 Mark aus dem allerhöchsten Dispositionsfond des Kaisers sowie je 10.000 Mark aus dem Ankaufsetat der Königlichen Museen und aus dem Doublettenverkauf des Münzkabinetts.

163 der 966 Münzen wurden später bei L. Hamburger als Doubletten versteigert.

Lit.: J. Menadier, Amtliche Berichte aus den preußischen Kunstsammlungen 32, 1910/1911, 262-282; B. Kluge, Am Beginn des Mittelalters. Die Münzen des karolinfischen Reiches 751 bis 814. Das Kabinett 15 (2014) 10-14.

Geschäftsmann, Numismatiker und Sammler.

Seine Sammlung, insbesondere bedeutend die karolingische Reihe, wurde bei Henri Hoffmann in Paris am 27. Mai 1885 auktioniert. Großteil später bei Ferrari, 1911 Eingang in das Münzkabinett.

Lit.: MEC I 404; J. Menadier, Amtliche Berichte aus den preußischen Kunstsammlungen 32, 1910/1911, 262-282; B. Kluge, Am Beginn des Mittelalters. Die Münzen des karolingischen Reiches 751 bis 814. Das Kabinett 15 (2014) 9.

Objektnummer
18202748
LIDO

Patenschaften
Anonymus
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