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Syrakus
um 406 v. Chr.


 
Ausstellungen im Alten Museum
AM-003/029 Klassische Münzen. Unteritalien und Sizilien

Vorderseite
Viergespann (quadriga) in Dreiviertelansicht mit Wagenlenker nach l., darüber fliegt Nike mit einem Kranz nach r., den Lenker zu bekränzen, Bodenlinie. Im Abschnitt Helm, Panzer und Beinschienen.
Rückseite
ΣYPΑΚΟΣΙΩΝ. Weiblicher Kopf nach l. mit Perlenhalsband und Ohrschmuck. Die lockigen Haare werden von einem Haarnetz und einer Ampyx aufgenommen. Die Legende beginnt über dem Kopf. Darum sind drei Delphine verteilt, ein weiterer erwächst aus dem Halsabschnitt.

Münzstand
Stadt
Datierung
um 406 v. Chr.
Nominal

Material
Silber
Gewicht
43,17 g
Durchmesser
35 mm
Stempelstg.
6 Uhr

Münzstätte
Syrakus nomisma
Region
Sizilien
Land
Italien

Literatur
K. Regling, Dekadrachmen des Kimon, Amtliche Berichte 36, 1914/1915, 3-11 Nr. 1 b Abb. 11 (dieses Stück); J. H. Jongkees, The Kimonian Dekadrachms. A contribution to Sicilian Numismatics (1941) 10 Nr. 1 g (dieses Stück, Vs. A/Rs. α); A. Berthold - B. Weisser, Athen und Syrakus. Wirtschaftliches Denken und geniale Künstler, in: J. Völlnagel - M. Wullen (Hrsg.), Unsterblich! Der Kult des Künstlers (2008) 30 Abb. 11 (dieses Stück, um 406 v. Chr.); G. E. Rizzo, Monete Greche della Sicilia (1946) Nr. 1 Taf. 50. - Zur Frage der Datierung: Chr. Boehringer, Zu Finanzpolitik und Münzprägung des Dionysios von Syrakus, in: O. Mørkholm - N. M. Waggoner (Hrsg.), Greek Numismatics and Archaeology. Essays in Honor of M. Thompson (1979) 9-15; R. R. Holloway, La struttura delle emissioni di Siracusa nel periodo dei „signierende Künstler“, Annali dell'Istituto Italiano di Numismatica 21-22, 1974-1975, 41-52; L. Mildenberg, Über Kimon und Euainetos im Funde von Naro, in: G. Le Rider u.a. (Hrsg.), Kraay - Mørkholm Essays. Numismatic Studies in Memory of C. M. Kraay und O. Mørkholm (1989) 181-190.

Sachbegriff
Münze
Abteilungen
Antike, Griechen, Archaik und Klassik

Accession
1901/311
Veräußerer
Firma Dr. Jacob Hirsch, München info dnb viaf wikipedia

Münzhandlung in München, aktiv 1897 bis ca. 1918.

Dr. Jacob Hirsch (1874-1955) war ein Neffe Heinrich Hirschs (1820-1886).

Lit.: M. Barth - E. M. Pegan, JNG 65, 2015, 254-256. 308 f.

Objektnummer
18205401
LIDO

Patenschaften
HK
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