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Burgund: Maria und Maximilian
1477


 
Ausstellung im Bode-Museum
Raum 243, BM-065/22 Am Ende des Mittelalters

Vorderseite
MAXI Z MARIA DEI GRA DVX Z - DVCISS AVSTRIE BG LOT BR Z. Wappen Habsburg/Burgund mit Mittelschild Flandern umgeben von der Kette des Ordens vom Goldenen Vließ. Darüber Erzherzogshut und Jahreszahl 14-77.
Rückseite
TOTA PVLCRA ES AMI-CA MEA ET M-ACVLA NON EST IN TE [Vollkommen schön bist Du, meine Freundin, und kein Makel ist an Dir]. Im gotischen Schrein stehen in der Mitte Maria mit dem Jesuskind, links der heilige Andreas mit Kreuz, rechts der heilige Sebastian mit Pfeil und Bogen.

Münzherr
Maria (1477-1482), Herzogin von Burgund dnb viaf wikipedia
Maximilian I. (1477-1519), seit 1493 deutscher König, 1508 Kaiser dnb viaf wikipedia
Datierung
1477
Nominal
Schaumünze (Guldengroschen)

Material
Silber
Gewicht
32,48 g
Durchmesser
42 mm
Stempelstg.
6 Uhr

Land
Niederlande

Literatur
A. de Witte, Histoire monétaire des comtes de Louvain. ducs de Brabant II (1896) 64; K. Moeser, Karl - F. Dworschak, Die große Münzreform unter Erzherzog Sigmund von Tirol (1936) Nr. 56 Taf. 19,5; E. Egg, Die Münzen Kaiser Maximilians I. (ohne Jahr) 41; B. Kluge, Numismatik des Mittelalters (2007) Nr. 1100 (dieses Stück).

Sachbegriff
Münze
Abteilungen
Mittelalter, Spätmittelalter

Accession
1879 Grote
Vorbesitzer
1. Hermann Grote info dnb viaf wikipedia

Deutscher Numismatiker und Heraldiker in Hannover.

Fast 10.000 Münzen des Mittelalters seiner Sammlung konnten 1879 für das Münzkabinett über Herrn H. Jungk in Bremen für 30.000 Mark erworben werden (Acc. 1879/290). Diese hatte Jung drei Jahre zuvor von Grote übernommen.

Lit.: J. Friedländer, ZfN 8, 1881, 1-3; H. Dannenberg, ZfN 20, 1897, 195-199; A. Erman, Mein Werden und mein Wirken (1929) 139; P. Berghaus, GGN 1991, 126-131.

Objektnummer
18217863
LIDO

Patenschaften
Anonymus
© 2007 - 2016 Münzkabinett - Staatliche Museen zu Berlin
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