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Schwarzbach, Anna Franziska: Herrscherbüste
2011


 
Münzkabinett, Tresor

Vorderseite
Büste nach rechts. Im r. F. Datumsangabe.
Rückseite
Glatt.
Rand
Anna Franziska Schwarzbach 5

Medailleur
Anna Franziska Schwarzbach (-Lobeck) info dnb viaf wikipedia
Münzstand
Privatausgabe
Datierung
2011

Material
Bronze
Gewicht
294,00 g
Durchmesser
76x90 mm

Land
Deutschland

Sachbegriff
Medaille
Abteilungen
Medaillen, 20. Jh. bis heute

Accession
2012/62
Veräußerer
Anna Franziska Schwarzbach (-Lobeck) info dnb viaf wikipedia

Architektin, Bildhauerin und Medailleurin.

1968-1973 Studium der Architektur an der Kunsthochschule Berlin-Weissensee bei S. Selmanagic. 1973 Diplom und bis 1975 Tätigkeit als Architektin am Palast der Republik in Berlin. 1975-1980 Abendstudium der Porträtplastik an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, intensive Beschäftigung mit skulpturaler Arbeit und der Wiederbelebung des Eisenkunstgusses, in den letzten beiden Jahrzehnten verstärkt Medaillenarbeiten. Hilde-Broër-Preis für Medaillenkunst 2011.
Beteiligung an internationalen Medaillenausstellungen der FIDEM seit Helsinki 1990
Lit. (Auswahl): Die Kunstmedaille in Deutschland 4 (1996) 158-162; Die Kunstmedaille in Deutschland 10 (1999) 189-193; Die Kunstmedaille in Deutschland 14 (2000) 343; Schlossbergmuseum Chemnitz (Hrsg.), Anna Franziska Schwarzbach. Eisen Kunst Guss (2004); Die Kunstmedaille in Deutschland 23 (2007) 274-279.

'Anna Franziska Schwarzbach studierte nach einer Lehre zur Rinderzüchterin von 1968-1973 an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee Architektur bei Selman Selmanagic und übte den Beruf der Architektin bis 1975 aus. Seit 1977 ist sie als freischaffende Bildhauerin tätig.

Die Künstlerin sieht in der Medaille die Herausforderung, Disziplin zu wahren und trotzdem dem künstlerischen Gestalten freien Lauf zu lassen. Ein Thema existiert meist in verschiedenen Ausführungen. Die Künstlerin engagiert sich für die weitere Etablierung der Medaillenkunst in der modernen Kunstwelt. Sie gilt als Initiatorin der Erneuerung des deutschen Eisenkunstgusses. Im Jahr 2006 wurde die Künstlerin im Wettbewerb für eine Taufmedaille mit einem ersten Preis ausgezeichnet.'

Lit.: U. Dräger (Hrsg.), Die Kunstmedaille in Deutschland 23 (2007) 274.

Objektnummer
18232794
LIDO

Patenschaften
Gitta-Kastner-Forschungsstiftung
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