Logo
Home > Objekt
Ansicht wechsel
Klicken Sie bitte auf das Foto,
um die Ansicht zu wechseln.

Kirchenstaat: Paul II.
1464-1465


 
Ausstellung im Bode-Museum
Raum 243, BM-065/01 Am Ende des Mittelalters

Vorderseite
PAVLVS II PONT MAX AN I - PETRE PASCE OVES MEAS [Paul II. Papst im Jahr 1. Petrus, weide meine Schafe! (Johannes 21,15)]. Christus als Erlöser und Petrus stehend, zu ihren Füßen eine Herde neun weidender Schafe. Oben das päpstliche Wappen zwischen den Köpfen, die Mitra und die gekreuzten Schlüssel in den Schriftkreis ragend.
Rückseite
+ MODI-CE FIDEI QVARE DVBI-TASTI [Oh Kleingläubiger, warum zweifelst Du? (Matthäus 14,31)]. Die Apostel auf einem Schiff in bewegter See. Rechts steht Christus, vor ihm links der kniende Apostel Petrus. Auf dem Rumpf des Schiffes D ADIVVA NOS.
Dargestellte/r
Jesus Christus dnb viaf nomisma wikipedia

Münzstand
Papsttum
Münzherr
Paul II. (1464-1471), Papst dnb viaf wikipedia
Datierung
1464-1465
Nominal

Material
Gold
Gewicht
13,97 g
Durchmesser
40 mm

Münzstätte
Rom nomisma
Land
Vatikan

Literatur
C. Schlegel, Biblia in nummis (1703) 396; J. D. Köhler, Vollständiges Dukatenkabinett I (1759) Nr. 1210; Numophylacii Ampachiani II (1834) Nr. 5236; Corpus Nummorum Italicorum XV (1934) 262 Nr. 2 (immer dieses Stück); E. Biaggi, Monete e zecche mediavali italiane (1992) Nr. 2182; A. G. Berman, Papal Coins (1991) Nr. 391.

Sachbegriff
Münze
Abteilungen
Mittelalter, Spätmittelalter

Accession
1861 Friedländer
Vorbesitzer
1. Benoni Friedlaender info dnb viaf wikipedia
2. Immanuel Christian Leberecht von Ampach - 1831 info dnb viaf wikipedia

Privatgelehrter und Münzsammler.

Vater von Julius Friedländer.

Aufgrund testamentarischen Wunsches (auch zu unvorteilhaften Bedingungen) war seine Sammlung an das Münzkabinett zu verkaufen.

1861 (mit Datum vom 6. April 1861 unter Acc.-Nr. 1861/21580-27592) wurden die antiken, mittelalterlichen und modernen Münzen für das Münzkabinett erworben. Medaillen dann im Jahre 1869.

1861 insgesamt 17.816 Münzen, 6.013 antike und 11.803 mittelalterliche und neuere Gepräge. Gezahlt wurden 16.000 Taler, davon 5.000 Taler für die antiken Münzen.

Dazu im Jahre 1869 (mit Datum 11. Januar 1869) erworben: Insgesamt 400 italienische Medaillen des 15. und frühen 16. Jhs. Letztere stammen aus der Sammlung der Prinzessin Elisa Bacciocchi, der Schwester Napoleon I. und zeitweiligen Herzogin der Toskana (bis 1814). Die Medaillen gelangten über D. Sestini, der zeitweilig an ihrem Hof lebte, nach Berlin.

Diese 400 italienischen Medaillen der Sammlung Friedlaender wurden laut Unterlagen des Münzkabinetts (Brief vom 18.12.1868) für 2.000 Taler an die Königliche Sammlung verkauft. Sie waren zuvor von Henri Hoffmann in Paris auf 4.000 Taler geschätzt worden.

Dabei waren auch 21 Medaillen auf Numismatiker, 428 Münzen der Kipper- und Wipperzeit sowie die Papiergeldsammlung, welche dem Münzkabinett 1869 mit demselben Vorgang geschenkt wurden.

Lit.: Friedländer - von Sallet ²(1877) 32-34; J. Friedländer, ZfN 24, 1904, 1-16; A. Erman, Mein Werden und mein Wirken (1929) 124.

Kunstsammler und Numismatiker.

Münzsammlung nach seinem Tode auf mehreren Versteigerungen verauktioniert.

Lit.: Numophylacii Ampachiani … d. i. Verzeichnis der von dem verstorbenen Domdechant zu Wurzen und Domkapitular zu Naumburg an der Saale Herrn Stifts-Regierungsrath Christian Leberecht von Ampach hinterlassenen Münz- und Medaillen-Sammlung I-III (1833-1835).

Objektnummer
18239538
LIDO

Patenschaften
Anonymus
© 2007 - 2017 Münzkabinett - Staatliche Museen zu Berlin
Creative Commons Lizenzvertrag