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Schwarzbach, Anna Franziska: Brandt Neugeld
2003


 
Temporäre Ausstellungen
TAU-013 Muse - Macht - Moneten

Vorderseite
Kopf von Marianne Brandt mit Metallschmuck nach rechts.
Rückseite
Marianne Brandt [in Schreibschrift]. Kupplungsteil.
Rand
N N I I I / A F SCHWARZBACH / 900 Ag 64 GRAMM
Dargestellte/r
Marianne Brandt dnb viaf wikipedia

Medailleur
Anna Franziska Schwarzbach (-Lobeck) info dnb viaf wikipedia
Münzstand
Privatausgabe
Datierung
2003

Material
Silber
Gewicht
78,08 g
Durchmesser
34-37 mm

Münzstätte
Berlin nomisma
Region
Brandenburg
Land
Deutschland

Literatur
A. Küter - B. Weisser, Kunst prägt Geld: MUSE MACHT MONETEN. Das Kabinett 16 (2016) 120 Nr. A 14 i mit Abb. (dieses Stück).

Sachbegriff
Medaille
Abteilungen
Medaillen, 20. Jh. bis heute

Accession
2014/303
Veräußerer
Anna Franziska Schwarzbach (-Lobeck) info dnb viaf wikipedia

Architektin, Bildhauerin und Medailleurin.

1968-1973 Studium der Architektur an der Kunsthochschule Berlin-Weissensee bei S. Selmanagic. 1973 Diplom und bis 1975 Tätigkeit als Architektin am Palast der Republik in Berlin. 1975-1980 Abendstudium der Porträtplastik an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, intensive Beschäftigung mit skulpturaler Arbeit und der Wiederbelebung des Eisenkunstgusses, in den letzten beiden Jahrzehnten verstärkt Medaillenarbeiten. Hilde-Broër-Preis für Medaillenkunst 2011.
Beteiligung an internationalen Medaillenausstellungen der FIDEM seit Helsinki 1990
Lit. (Auswahl): Die Kunstmedaille in Deutschland 4 (1996) 158-162; Die Kunstmedaille in Deutschland 10 (1999) 189-193; Die Kunstmedaille in Deutschland 14 (2000) 343; Schlossbergmuseum Chemnitz (Hrsg.), Anna Franziska Schwarzbach. Eisen Kunst Guss (2004); Die Kunstmedaille in Deutschland 23 (2007) 274-279.

'Anna Franziska Schwarzbach studierte nach einer Lehre zur Rinderzüchterin von 1968-1973 an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee Architektur bei Selman Selmanagic und übte den Beruf der Architektin bis 1975 aus. Seit 1977 ist sie als freischaffende Bildhauerin tätig.

Die Künstlerin sieht in der Medaille die Herausforderung, Disziplin zu wahren und trotzdem dem künstlerischen Gestalten freien Lauf zu lassen. Ein Thema existiert meist in verschiedenen Ausführungen. Die Künstlerin engagiert sich für die weitere Etablierung der Medaillenkunst in der modernen Kunstwelt. Sie gilt als Initiatorin der Erneuerung des deutschen Eisenkunstgusses. Im Jahr 2006 wurde die Künstlerin im Wettbewerb für eine Taufmedaille mit einem ersten Preis ausgezeichnet.'

Lit.: U. Dräger (Hrsg.), Die Kunstmedaille in Deutschland 23 (2007) 274.

Objektnummer
18248696
LIDO
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