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Theumer, Carsten: Muse Macht Moneten
2015


 
Temporäre Ausstellungen
TAU-013 Muse - Macht - Moneten

Vorderseite
Die Halbfigur einer Muse im Ärmelgewand greift mit ihrer rechten Hand nach einem Bildhauer, um ihn zu küssen. Während sich dieser von ihr abwendet, wird die sich auflösende Muse von hinten gefressen.
Rückseite
Eine Halbfigur steckt ihren Kopf in die vordere Hälfte eines Hais, der beginnend mit dem Haar die Muse frisst.

Medailleur
Carsten Theumer info dnb viaf
Münzstand
Privatausgabe
Datierung
2015

Material
Bronze
Gewicht
473,00 g
Durchmesser
94x122 mm

Münzstätte
Halle nomisma
Region
Sachsen-Anhalt
Land
Deutschland

Literatur
A. Küter - B. Weisser, Kunst prägt Geld: MUSE MACHT MONETEN. Das Kabinett 16 (2016) 238 f. Nr. C 30 mit Abb. (dieses Stück).

Sachbegriff
Medaille
Abteilungen
Medaillen, 20. Jh. bis heute

Accession
2016/94
Vorbesitzer
1. Numismatische Gesellschaft zu Berlin 1843 e.V. 2016 - 2016 info dnb viaf wikipedia

Bildhauer, Medailleur und Münzgestalter
1977-1982 Studium an der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein Halle in der Fachklasse Plastik bei Bernd Göbel, 1983-1985 Aspirantur, seit 1990 Assistent und seit 1991 wissenschaftlich-künstlerischer Mitarbeiter an der Hochschule für Kunst und Design, Burg Giebichenstein Halle in der Fachklasse Plastik. Tätig in Höhnstedt, Saalkreis.
Beteiligung an internationalen Medaillenausstellungen der FIDEM seit London 1992
Lit. (Auswahl): Aufbruch-Durchbruch (1990) 37-38; Die Kunstmedaille in Deutschland 1 (1992) 78-80; Die Kunstmedaille in Deutschland 10 (1999) 200-202; Die Kunstmedaille in Deutschland 14 (2000) 344; Die Kunstmedaille in Deutschland 17 (2002) 155-162; Die Kunstmedaille in Deutschland 22 (2005) 494; Die Kunstmedaille in Deutschland 23 (2007) 290-293.

'Carsten Theumer studierte 1977-1982 bei Bernd Göbel Bildhauerei an der Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design in Halle. 1983-1985 folgte eine Aspirantur. Von 1985-1990 war Theumer freischaffend als Bildhauer in Halle tätig. Seit 1990 ist er Assistent, seit 1991 wissenschaftlich-künstlerischer Mitarbeiter bei
Bernd Göbel in der Plastikklasse der Burg Giebichenstein.

Im Jahr 2003 wurde er mit dem Ersten Preis der Biennale von Ravenna für Medaillen und Kleinplastik ausgezeichnet.'

Lit.: U. Dräger (Hrsg.), Die Kunstmedaille in Deutschland 23 (2007) 290.

Die am 22. Dezember 1843 gegründete Numismatische Gesellschaft zu Berlin ist die älteste numismatische Vereinigung Deutschlands. International können nur die Royal Numismatic Society in London (1836) und die Société royale de Numismatique de Belgique zu Brüssel (1841) auf ein noch älteres Gründungsdatum verweisen.

Die 36 Gründungsmitglieder gaben sich als Satzungsauftrag die „Belehrung und Unterhaltung im Fache der Münzkunde“. Dazu wurden monatlich Vortragsveranstaltungen abgehalten, eine Tradition, die bis heute fortgeführt wird. Kaufen und Tauschen von Münzen waren dagegen auf den Sitzungen verpönt. Auch daran hat die Gesellschaft bis heute festgehalten, ohne dass deswegen das Sammeln und der Austausch über die Sammlungen und Sammelgebiete zu kurz gekommen wären.

Seit 2004 ist die NGB offiziell eine Förderergesellschaft des Münzkabinetts der Staatlichen Museen zu Berlin.

Objektnummer
18248831
LIDO

Patenschaften
Numismatische Gesellschaft zu Berlin
© 2007 - 2017 Münzkabinett - Staatliche Museen zu Berlin
Creative Commons Lizenzvertrag