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Palmyra
ca. 100-275 n. Chr.


 
Münzkabinett, Tresor

Vorderseite
Drapierte Büste einer männlichen Gottheit nach l. Dahinter eine undeutliche Darstellung (bekränzende Gottheit?).
Rückseite
Drapierte Büste des Malakbel mit Strahlenkrone nach r. Im l. F. ein Stern.

Münzstand
Stadt
Datierung
ca. 100-275 n. Chr.

Material
Bronze
Gewicht
0,73 g
Durchmesser
9 mm
Stempelstg.
6 Uhr

Münzstätte
Palmyra nomisma
Region
Syria
Land
Syrische Arabische Republik

Literatur
Vgl. F. De Saulcy, Numismatique de la Terre Sainte (1874) Taf. 25,34 (Zeichnung, Rs. mit anderer Blickrichtung und ohne Stern).

Sachbegriff
Münze
Abteilungen
Antike, Griechen, Römische Kaiserzeit

Accession
1882/21
Vorbesitzer
1. Prof. Dr. Johann Heinrich Mordtmann - 1882 info dnb viaf wikipedia
2. General Baron Albert von Gersdorf info

Deutscher Diplomat und Orientalist. Sohn des Andreas David Mordtmann (1811-1879).

Erwerbungen für das Münzkabinett fanden meist - mit wenigen Ausnahmen - nach dem Tode des Vaters statt. Die Kupfermünzen der Sammlung Mordtmann, Konstantinopel, bei Cahn erst 1918.

Weitere rund 3.300 Stücke wurden 1933 inventarisiert (Acc. 1933/214). Es ist unklar, ob die Münzen aus seiner Sammlung stammen oder aus einer von seinem Vater gebildeten.

Lit.: K. Regling, Nachruf J. H. Mordtmann, ZfN 42, 1935, 149-151. - Nachruf zum Vater Andreas David M.: Numismatische Zeitschrift 1879, 448.

Türkischer General Baron Albert von Gersdorf (Gerstdorff), Ömer Pascha al-Tawil.

Palmyrenische Münzen aus seinem Nachlass gelangten über Johann Heinrich Mordtmann, den Bruder der Ehefrau von Gersdorfs, Doris (geb. 1841, in 1. Ehe mit diesem verheiratet), im Jahre 1882 in das Münzkabinett.

Vgl. J. Friedländer, Amtliche Berichte aus den Königlichen Kunstsammlungen 3, 1882, LVII f. (von General von Gersdorf an Ort und Stelle erworben).

Objektnummer
18257194
LIDO
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