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Religion des Islam - Lexikon
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Lexikon des Islam

armensteuer

Jeder Gläubige ist verpflichtet, einen Teil seines Besitzes für Arme und Bedürftige zur Verfügung zu stellen. Im Koran steht, man soll Armen, Waisen, Bedürftigen, Verschuldeten oder Reisenden etwas spenden, um sie in ihrer Not nicht alleine zu lassen.

Die Höhe der Abgabe ist im Koran nicht festgelegt. Der Prophet Mohammed sagte, dass ungefähr 2,5 Prozent des Hab und Gutes jährlich als angemessen gilt. Die Abgabe wird nicht kontrolliert, das heißt, man geht von der Ehrlichkeit des Besitzers aus. Viele Muslime zahlen die Abgabe am Ende des Monats Ramadan oder geben direkt was an Bedürftige weiter. Das kann auch Essen sein. Die Armensteuer wird arabisch Zakat genannt. Ein Bettler übt für die Muslime einen ehrbaren Beruf aus, da er ihnen die Möglichkeit gibt, ihrer Glaubenspflicht des Almosengebens nachzukommen.

Betteln um Almosen in der Moschee
Ausschnitt aus einer Buchmalerei, Persien, 16. Jh., Papier

 
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