Highlight der Woche: Archiv

Do 16.02. - Mi 22.02. "Kopf eines Mannes"

Die Größe dieses Kopfes lässt darauf schließen, dass er zu einer lebensgroßen Statue gehörte. Trotz der Delle in der hohl gegossenen Bronze, die sein Gesicht entstellt, kann man volle Wangen, einen kleinen Mund mit vollen Lippen und Augen mit herausgearbeiteten Pupillen erkennen - ein Stil, der mit Hellenistisch-Römischen Skulpturen vergleichbar ist. 

  • Kopf eines Mannes, 1. Jh. v. Chr. – 2. Jh. n. Chr., Gegossene Bronze, H: 40 cm, Qaryat al-Faw
    Kopf eines Mannes, 1. Jh. v. Chr. – 2. Jh. n. Chr., Gegossene Bronze, H: 40 cm, Qaryat al-Faw
  • Detailansicht: Kopf eines Mannes
    Detailansicht: Kopf eines Mannes
  • Detailansicht: Kopf eines Mannes
    Detailansicht: Kopf eines Mannes
  • Detailansicht: Kopf eines Mannes
    Detailansicht: Kopf eines Mannes

Das lockige Haar wurde gleichmäßig vom vorderen Bereich des Schädels bis zum Nacken ausgearbeitet und breitet sich in längeren Rollen aus. Die Frisur ähnelt eher der einer römischen Frau um das 1. Jahrhundert unserer Zeitrechnung. Diese Art von Frisuren lassen sich auch an griechisch-römischen Statuen der ptolemäischen Periode finden. Die Ausführung der Locken im Bronzeguss lässt aber auf die Herstellung durch einen regionalen Handwerksbetrieb schließen, der von griechisch-römischen Modellen beeinflusst wurde.

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