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Das Museum in der Bauakademie

Das Schinkel-Museum in der Bauakademie wurde 1844 eröffnet und bestand bis Anfang der 1870er Jahre in weitgehend unveränderter Form. Wie in graphischen Sammlungen üblich wurden die meisten Zeichnungen und Skizzen in Mappen bewahrt, die den Besuchern auf Wunsch vorgelegt wurden. Darüber hinaus war eine repräsentative Auswahl von etwa 120 Werken Schinkels in einer musealen Präsentation permanent, ein weiterer Teil temporär ausgestellt. Für letztere wurde eigens ein »Glasgestell« gebaut, bei dem es sich um eine Vitrine oder einen Drehständer mit eingehängten Rahmen gehandelt haben muss. Die Ausstellung erstreckte sich über die drei Arbeitszimmer in Schinkels ehemaliger Wohnung: das Rote Zimmer mit Vorplatz, das Gipszimmer mit Schinkels Abgusssammlung zumeist antiker Bildhauerwerke und das Grüne Zimmer am Ende der Raumflucht, in dem sich auch das »Glasgestell« befand.

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» Rotes Zimmer mit Vorplatz

Das Rote Zimmer mit Vorplatz bildete den Auftakt zum Schinkel-Museum. Am Vorplatz, bei dem es sich um ein kleines Vorzimmer oder einen Windfang gehandelt haben dürfte, hing programmatisch ein Landschaftsgemälde Schinkels, ein Capriccio aus Motiven der italienischen Küste bei Genua mit Klosterruinen und Grabmonumenten. Im anschließenden Roten Zimmer waren die repräsentativsten Werke des Schinkel-Museums ausgestellt. Das waren Schinkels zumeist in den 1810er Jahren entstandene Gemälde, die Entwürfe zum Luisen-Mausoleum und die späten, sehr persönlichen allegorischen Aquarelle, die Schinkel seinem Freund Peter Beuth in den späteren 1830er Jahren zum Geburtstag zu schenken pflegte.

Landschaft mit Motiven von der Küste bei Genua und frei dazu komponierte Klosterruinen und Grabmonumenten unter Buchen rechts im Vordergrunde, 1809
Große Ansicht von Taormina mit dem Meer und Ätna, 1805-7
Eine mittelalterliche Stadt am Wasser, 1813
Eine Landschaft im südlichen Charakter, 1815
Ansicht von Stubbenkammer auf Rügen, 1821
Eine Waldlandschaft mit zwei badenden Kindern, 1811/1812
Eine griechische Stadt am Meer, 1815
Ein Knabe und ein Mädchen, lebensgroße Figuren (die Kinder Schinkels), 1827
Eine mittelalterliche Stadt an einem Fluss, 1815
Ansicht vom Berge Rugard auf Rügen, 1822
Aussicht von den Bergen bei Schlowin, 1822
Ansicht der Stadt Stettin von Frauendorf aus, 1821
Aussicht auf das Spreeufer bei Stralau, 1815
Aussicht auf das Spreeufer bei Stralau, 1817
Vorderfront des Kölner Doms, um 1816
Griechische Landschaft, im Vordergrund Bruchstücke antiker Architektur und Hirten, 1823
Seestück mit Abendsonne hinter Gewölk
Aussicht auf das adriatische Meer von den Gebirgen über Triest, 1830
Eine südländische Landschaft, im Vordergrund Frauen an einer Wasserleitung
Das Äußere eines Bergwerks in Calabrien, 1812
Das Innere eines Bergwerks in Calabrien, 1812
Eine antike Stadt an einem Berge; Tempel mit Opferszene im Vordergrund, 1805
Aussicht vom Vesuv auf den Golf von Neapel in der Morgendämmerung, um 1810
Beuths künftige Villa auf Ischia, 1839
Beuths ländlicher Aufenthalt in Schönhausen bei Berlin; zur Darstellung seines geistigen Zustands, 1835
Landschaft im Charakter des Montblanc, 1813
Weibliche Figur auf einem Hirsch über die Erde schwebend, 1835
Beuths Sommerwohnung in Berlin, idealisiert durch Pferdezucht, 1835
Die Nacht zieht über den Golf von Neapel; Komposition zu den Goetheschen Werken, 1834
Allegorie, Geburtstagsgeschenk für Beuth (Athena erfindet das Zahnrad)
Beuth auf dem Pegasus schwebend und Seifenblasen machend, 1837
Beuths Meerfahrt, bei der er die Meerjungfrauen durch Triangelklang lockt, 1833/1834
Beuth in seiner Dienstwohnung im Gewerbe-Institut (Beuths Vergangenheit und Gegenwart), 1838
Kopie nach einem Lutherbildnis von Lucas Cranach d. J., um 1816
Idealentwurf für ein Mausoleum der Königin Louise, Außenansicht, 1810
Idealentwurf für ein Mausoleum der Königin Louise, Innenansicht, 1810

» Gipszimmer

Das Gipszimmer war nach dem Roten Zimmer der zweite Raum des Schinkel-Museums an der Kupfergrabenseite der Bauakademie. Auf halbhohen Wandregalen war in ihm Schinkels Sammlung an Gipsabgüssen antiker Bildhauerwerke aufgestellt. Diese bestand aus 35 Büsten und statuarischen Werken, letztere zum Teil in Verkleinerungen. Hinzu kam der sehr qualitätvolle Gipsabguss eines Ehrenschwertes, zu dem Schinkel den Entwurf geliefert hatte. Das Schwert hing rechts von der Tür zum Grünen Zimmer und ist einschließlich des originalen Futterals erhalten. Dagegen verliert sich die Spur von Schinkels Abgüssen antiker Bildhauerwerke bereits in 1870er Jahren. An eigenhändigen Arbeiten Schinkels waren im Gipszimmer neben dem Schwert Ansichten einiger seiner Berliner Bauten, vor allem aber Arbeiten aus der Zeit der napoleonischen Besetzung und der Befreiungskriege ausgestellt, angefangen bei der berühmten Lithographie »Gotische Kirche hinter Bäumen« von 1810 über die als Pendants konzipierten Zeichnungen »Der Morgen« und »Der Abend« bis hin zu patriotischen Blättern von 1814, wie etwa »Bewaffnung zu den Befreiungskriegen« und »Siegreiche Heimkehr und Siegesfeier«.

Perspektivische Ansicht des neuen Schauspielhauses zu Berlin, 1821
Ansicht der Schlossbrücke, des Museums und des königlichen Schlosses, 1823/1824
St.-Elisabeth Kirche vor dem Rosenthaler Thore, innere Ansicht, 1833
Der Morgen, Landschaft mit Baumgruppen und Flüssen, zwei Liebende, die sich entgegeneilen, 1811
Der Abend, Ansicht einer großen gotischen Kuppel hinter Bäumen, 1811
K. F. Schinkel: Gotische Kirche hinter Bäumen, 1810
Perspektivische Ansicht eines Treppenhauses mit Staffage (Schloss Köstritz) 1803
Zwei Reiterstatuen unter einem Triumphbogen, 1817
Wilhelm Hensel und Karl Friedrich Schinkel: Portrait Schinkel
Bewaffnung zu den Befreiungskriegen, 1814
Siegreiche Heimkehr und Siegesfeier, unvollendet, 1814
nach einem Entwurf von Schinkel: Ehrenschwert für die Gefallenen der Vendée, 1817

» Schinkels Abgusssammlung

Schinkels Sammlung an Abgüssen antiker Bildhauerwerke belief sich den Inventaren und dem Katalog des Schinkel-Museums nach auf knapp drei Dutzend Werke. Sie war zum größten Teil auf einem umlaufenden, eigens zu diesem Zweck angebrachten halbhohen Wandregal im Gipszimmer aufgestellt, wobei die Aufstellung, wie sie in den beiden um 1870 entstandenen Photos überliefert ist, die Schinkel’sche aus den 1830er Jahren widerspiegeln dürfte. Hinzu kamen Werke wie der kolossale Kopf der »Juno Ludovisi«, die auf Sockeln aufgestellt waren.

Schinkels Sammlung an Abgüssen antiker Bildhauerwerke ist verschollen, wobei nicht auszuschließen ist, dass sich Einzelnes in anderen Sammlungen erhalten hat, etwa unter den Abgüssen der Berliner Antikensammlung. Auch dürfte Schinkel zeitgenössische plastische Werke besessen haben, wie die unterhalb der Ildefonso-Gruppe aufgestellte Reiterstatuette, bei der es sich allem Anschein nach um ein Werk der Berliner Bildhauerschule handelt.

Die Nennung der Werke erfolgt hier analog zu deren Wiedergabe auf den beiden überlieferten Photos des Gipszimmers. Als Korrektiv wurde der Katalog des Schinkel-Museums von 1864 herangezogen, in dem die Abgüsse in Blöcken entsprechend der Reihenfolge auf den Photos gelistet sind.

Blick in Schinkels Abgusssammlung (linke Wand)
Blick in Schinkels Abgusssammlung (rechte Wand)

» Grünes Zimmer

Im Grünen Zimmer des Schinkel-Museums waren sechs Entwürfe zu den Wandbildern für das Alte Museum sowie Arbeiten Schinkels für das Theater zu sehen. Hinzu kam das 1858 aus Familienbesitz erworbene Porträt Schinkels von Franz Krüger, womit im Grünen Zimmer insgesamt 74 farbige Blätter, zumeist Gouachen, permanent ausgestellt waren. Weiter gab es das »Glasgestell« für wechselnde Präsentationen. Ergänzt wurde die Auswahl durch drei Bände mit zusammen 150 Photographien nach Zeichnungen Schinkels, die 1858-60 von der Berliner Photographin Laura Bette aufgenommen und anschließend vertrieben wurden (1945 verschollen; eine vollständige Serie der seltenen Photographien bewahrt die Universitätsbibliothek der Technischen Universität Berlin, Sign. Rara 4 Ba 4528). Verschollen sind die Architekturmodelle, die im Grünen Zimmer ausgestellt waren: das Holzmodell des Schlosses Kurnik südöstlich von Posen von Kallenbach sowie das Korkmodell zur Friedrichswerderschen Kirche von Friedrich Schilling.

Franz Krüger (1797-1857) Bildnis Karl Friedrich Schinkel, 1836

» Die Entwürfe zu den Wandgemälden in der Vorhalle des Alten Museums am Lustgarten

Schinkel plante von Anfang an die Vorhalle des Alten Museums in der oberen Zone mit Wandbildern zu schmücken. Angedeutet finden sie sich bereits in der Ansicht des Alten Museums von 1823; eine konkrete Auseinandersetzung mit den Bildern fand jedoch erst mit fortschreitendem Bauverlauf statt. Im Oktober 1828 legte Schinkel den Entwurf zu »Jupiter und die neue Götterwelt« an der linken Seite der Vorhalle vor. Im Januar 1831, nach Eröffnung des Museums, folgte der Entwurf zu dem Wandbild an der rechten Seite der Vorhalle, die »Entwicklung des Lebens auf der Erde vom Morgen zum Abend«. Die Entwürfe zu den Bildern an den kurzen Seitenwänden der Halle, »Uranus und der Tanz der Gestirne« sowie »Trauer am Tumulus« schuf Schinkel bis November 1831 bzw. Januar 1832. Juni 1833 und April 1834 lagen die Entwürfe zum Thema »Naturgewalt« und »Kriegsgewalt« für zwei Wandfelder im Treppenhaus vor, die »Aufopferung für Andere bei gefahrenvollem Naturereignis« und die »Aufopferung für Andere in Abwehr menschlicher Rohheit«. Weiter plante Schinkel Wandbilder zu »Kunst« und »Wissenschaft«. Zu Entwürfen kam es jedoch nicht mehr. Die Wandbilder der Vorhalle wurden 1840-47 von verschiedenen Malern unter der Leitung von Peter von Cornelius ausgeführt, die der oberen Treppenhalle erst nach 1860. Sämtliche Wandbilder sind bis auf geringe Reste verloren.

 

Uranos und der Tanz der Gestirne, 1831
Jupiter und die neue Götterwelt, 1828
Entwicklung des Lebens auf der Erde vom Morgen zum Abend, 1831
Trauer am Tumulus und der Aufgang eines neuen Tages, 1832
Aufopferung für Andere bei gefahrenvollem Naturereignis, 1833
Aufopferung für Andere in Abwehr menschlicher Rohheit, 1834

» Theaterdekorationen

Ohne wirkliche Beschäftigung als Architekt hoffte Schinkel 1813 auf die Nachfolge des verstorbenen Bühnenbildners Bartolomeo Verona. Doch erst mit dem Wechsel der Generalintendanz der königlichen Theater von August Wilhelm Iffland auf Graf Karl von Brühl 1815 gelang Schinkel der Einstieg, wobei er auf Erfahrungen bei den Arbeiten für das Diorama von Wilhelm Gropius zurückgreifen konnte. Unter Graf Brühl erlebte das Berliner Theater, Oper wie Schauspiel, eine Blütezeit, an der Schinkel erheblichen Anteil hatte. Schinkel schuf bis etwa 1829 Bühnenbilder für rund 40 Opern und Schauspiele. Die Entwürfe zu ca. 100 Dekorationen haben sich erhalten.

Anders als im Katalog des Schinkel-Museums sind Schinkels Arbeiten für die Bühne im Folgenden chronologisch geordnet.

» Mozart, »Zauberflöte«, 1816

Die Entwürfe zu Wolfgang Amadeus Mozarts »Zauberflöte« waren Schinkels erste und zugleich erfolgreichste Arbeit für die Bühne. Er schuf sämtliche zwölf Dekorationen neu, von denen elf im Schinkel-Museum ausgestellt waren. Die 6. Dekoration, »Vorhof des Prüfungstempels«, war 1862 bereits verschollen. Die Erstaufführung der »Zauberflöte« in Schinkels Bühnenbildern fand am 18. Januar 1816 zur Feier des Krönungs- und Friedensfestes im Opernhaus Unter den Linden statt. Schinkels Bühnenbilder zur »Zauberflöte« wurden verschiedentlich wieder aufgenommen, zuletzt 1994 von der heutigen Staatsoper Unter den Linden.

Der Palast der Königin der Nacht (1. Dekoration)
Die Sternenhalle der Königin der Nacht (2. Dekoration)
Halle in Sarastros Burg (3. Dekoration)
Vorhof zu Sarastros Tempel (4. Dekoration)
Palmenhain, Ort der Priesterversammlung (5. Dekoration)
Garten Sarastros mit Sphinx im Mondschein (7. Dekoration)
Vorhalle des Labyrinths (8. Dekoration)
Im Mausoleum (9. Dekoration)
Äußerer Palast (10. Dekoration)
Feuer- und Wassertempel (11. Dekoration)
Sonnentempel (12. Dekoration)

» Méhul, »Ariodan«, 1816

Für die Berliner Erstaufführung von Etienne Nicolas Méhul 1799 in Paris uraufgeführte heroische Oper »Ariodan« entwarf Schinkel drei Dekorationen. Bereits nach dieser ersten Aufführung am 1. Juni 1816 wurde die Oper wegen ihres geringen Erfolgs abgesetzt. Die Dekoration zu einem »Großen Saal« (3. Dekoration) wurde daraufhin 1817 für Adolf Müllners Schauspiel »König Yngurd« wieder verwendet (siehe dort). Auch die erste Dekoration, bezeichnet als »Eine Gallerie, welche das ganze Theater durchschneidet« oder »Portikus«, fand in anderen Stücken Verwendung, worauf Schinkels Notiz auf dem Entwurf »Architectur zu Stücken die ums 8te Jahrhundert herum spielen« hinweist.

Garten bei Edgars Palaste (2. Dekoration)

» E. T. A. Hoffmann, »Undine«, 1816

Für die Uraufführung von E. T. A. Hoffmanns Zauberoper »Undine« am 3. August 1816, dem Geburtstag König Friedrich Wilhelms III., im alten Langhans’schen Schauspielhaus auf dem Gendarmenmarkt schuf Schinkel sieben Bühnenbilder, von denen fünf im Entwurf erhalten sind. Hinzu kamen drei weitere Dekorationen aus dem Fundus. Das Libretto zur Oper schrieb Friedrich de la Motte Fouqué, der seine gleichnamige Erzählung von 1811 nach einer Skizze Hoffmanns entsprechend umarbeitete. Mit »Undine«, der ersten romantischen deutschen Oper, konnte Hoffmann einen bedeutenden Erfolg als Opernkomponist für sich verbuchen.

Wasserfall im Wald (2. Dekoration)
Marktplatz mit Brunnen (3. Dekoration)
Dichter Wald mit Brücke über einen Bach (7. Dekoration)
Burg Ringstädten (9. Dekoration)
Kühleborns Wasserpalast (11. Dekoration)

» Kleist, »Käthchen von Heilbronn«, wohl 1816

Für die Aufführung von Kleists »Käthchen von Heilbronn« schuf Schinkel ein Bühnenbild. Der Entwurf entstand wahrscheinlich bereits für eine 1816 geplante Aufführung des Schauspiels. Er wurde 1819 veröffentlicht und dürfte dann bei der Berliner Erstaufführung 1824 verwendet worden sein. Die Dekoration war zu dieser Zeit wohl schon länger im Fundus vorhanden und bereits aus anderen Stücken bekannt.

Schlosshof Burg Thurneck (7. Dekoration)

» Poißl, »Athalia«, 1817

Die Berliner Erstaufführung von Johann Nepomuk von Poißls heute nicht mehr weiter bekannter Oper fand am 25. Februar 1817 statt (Libretto von Gottfried Wohlbrück, frei nach Racines Schauspiel »Athalie« von 1691). Schinkel schuf drei Dekorationen für die Aufführung, zwei wurden dem Fundus entnommen.

Ansicht von Jerusalem und der Burg Zion (1. Dekoration)
Innenansicht des Tempels zu Jerusalem (2. Dekoration)
Terrasse an einer breiten Wasserfläche (4. Dekoration)

» Oehlenschläger, »Axel und Walburg«, 1817

Die Berliner Erstaufführung von Adam Oehlenschlägers Trauerspiel »Axel und Walburg« fand am 28. April 1817 statt. Das Stück benötigt nur ein Bühnenbild, zu dem Schinkel den Entwurf schuf.

Das innere einer Gruftkirche (einzige Dekoration)

» Müllner, »König Yngurd«, 1817

Adolph Müllners Trauerspiel in vier Akten wurde am 7. Juni 1817 zum ersten Mal aufgeführt. Die Musik schrieb Carl Maria von Weber. Für die Aufführung schuf Schinkel sämtliche Entwürfe, wobei die erste Dekoration zu einem «Großen Saal« bereits im Jahr zuvor für Etienne Nicolas Méhuls heroische Oper »Ariodan« entstanden war. Nachdem Méhuls Oper nach nur einer Aufführung abgesetzt wurde, fand die Dekoration in »König Yngurd« eine Zweitverwendung.

Großer Saal (1. Dekoration)
Meereshorizont (2. Dekoration)
Waldgegend (3. Dekoration)
Turm mit der Todespforte am Meer (4. Dekoration)
Saal im Turm mit der Todespforte (5. Dekoration)

» Gluck, »Alceste«, 1817

Nachdem die italienische Fassung von Christoph Willibald Glucks Tragédie lyrique »Alceste« bereits 1796 in Berlin aufgeführt wurde, gelangte die vom Komponisten musikalisch und textlich veränderte französische Fassung erstmals am 15. Oktober 1817, dem Geburtstag Kronprinz Friedrich Wilhelms (IV.), zur Aufführung (deutscher Text von Carl Alexander Herklots). Für diese Aufführung schuf Schinkel zwei Dekorationen neu. Die übrigen drei wurden dem Fundus entnommen.

Tempel des Apollon (2. Dekoration)
Höhle mit dem Eingang zur Unterwelt (4. Dekoration)

» Schiller, »Jungfrau von Orleans«, 1817/18

Zur Neueinstudierung von Friedrich Schillers Trauerspiel »Die Jungfrau von Orleans« 1817/18 schuf Schinkel drei Dekorationen neu. Die übrigen sieben Bühnenbilder stammten aus dem Fundus. Die erste Aufführung der »Die Jungfrau von Orleans« mit den Schinkel’schen Bühnenbildern fand anlässlich des preußischen Krönungstages am 18. Januar 1818 statt. Ort der Aufführung war das Opernhaus, nachdem das Schauspielhaus auf dem Gendarmenmarkt am 29. Juli 1817 abgebrannt war.

Das brennende Lager der Engländer (4. Dekoration)
Ein festlich ausgeschmückter Saal mit Aussicht auf die Stadt Rheims (8. Dekoration)
Die Kathedrale von Reims (9. Dekoration)

» Kotzebue, »Graf Benjowski«, 1818

Kotzebues 1795 veröffentlichtes Schauspiel in fünf Akten »Graf Benjowski oder die Verschwörung auf Kamschatka« wurde 1798 erstmals in Berlin aufgeführt. 50 weitere Aufführungen folgten bis Anfang 1818. Wohl im Sommer des Jahres schuf Schinkel eine neue Dekoration. Fraglich ist, ob sie Verwendung fand.

Schneelandschaft in Sibirien (2. Dekoration)

» Cherubini, »Lodoiska«, 1818

Luigi Cherubinis heroische Oper in drei Akten »Lodoiska« auf ein Libretto von Charles Françoise Filette-Loraux war seit 1797 in einer textliche Bearbeitung von Carl Alexander Herklots im Berliner Repertoire. Sie wurde zur Feier des Geburtstags von Friedrich Wilhelm III. am 3. August 1818 wieder aufgeführt. Für diese Aufführung schuf Schinkel wohl nur eine, zudem bildlich nicht überlieferte Dekoration.

Festungsbrücke (1. Dekoration)

» Sponitini, »Die Vestalin«, 1818

Für die Neuausstattung von Gaspare Spontinis wohl größtem Opernerfolg, der Tragédie lyrique »Die Vestalin«, 1818 lieferte Schinkel drei Entwürfe zu Dekorationen. Eine vierte wurde dem Fundus entnommen.

Tempel der Vesta (1. Dekoration)
Das Innere des Tempels der Vesta (2. Dekoration)
Vor den Stadtmauern Roms (3. Dekoration)

» Spontini, »Fernand Cortez«, 1818/24

Zu Neueinstudierungen von Gaspare Spontinis Oper »Fernand Cortez« 1818 und 1824 schuf Schinkel insgesamt fünf Dekorationen, von denen drei heute noch vorhanden sind. Verschollen und bildlich nicht überliefert sind der Entwurf zur dritten Dekoration von 1818 sowie der zur vierten Dekoration von 1824, der nötig wurde, da Spontini den dritten Akt umarbeitete. Nachdem Friedrich Wilhelm III. Spontinis große Opern bereits 1814 in Paris gesehen hatte, darunter besonders »Die Vestalin«, führte die Aufführung von »Fernand Cortez« 1818 zur Berufung Sponitinis als Generalmusikdirektor an die Berliner Hofoper.

Aussicht auf Mexiko-Stadt und das Feldlager der Spanier (2. Dekoration)
Peruanischer Feuertempel (1. Dekoration)

» Schiller, »Don Carlos«, 1819

Zur Neueinstudierung von Schillers »Don Carlos« am 6. Januar 1819 schuf Schinkel vier Entwürfe, von denen zwei noch vorhanden sind.

Ein Kabinett der Prinzessin von Eboli (5. Dekoration)

» Kotzebue, »Herrmann und Thusnelda«, 1819

Zur Berliner Erstaufführung von Kotzebues Schauspiel »Herrmann und Thusnelda« am 29. März 1819 schuf Schinkel fünf Dekorationsentwürfe, von denen drei erhalten sind. Nur knapp eine Woche vor der Aufführung war der als konservativ und reaktionär geltende Kotzebue von dem radikalen Jenaer Studenten Karl Ludwig Sand ermordet worden. Vor diesem Hintergrund führte die Aufführung von »Herrmann und Thusnelda« zu Unmut in liberalen Berliner Kreisen.

Das Innere eines vom Römern erbauten Kastells am Rhein (1. Dekoration)
Wald mit Höhle, worin die gefesselte Germania (3. Dekoration)
Wald und Brücke (5. Dekoration)
Walhalla in den Wolken (8. Dekoration)

» Schiller, »Braut von Messina«, 1819

Schillers Trauerspiel wurde bereits im Juni 1803, kurz nach der Weimarer Uraufführung, in Berlin gezeigt, wo sich das Stück großer Beliebtheit erfreute. Für die Aufführung am 14. Mai 1819 schuf Schinkel eine Dekoration neu, die als Bühnenbild in der ersten und letzten Szene diente.

Halle mit Säulen und Portal (1. und letzte Dekoration)

» Levezow, »Ratibor und Wanda«, 1819

Zu der Uraufführung von Jakob Andreas Konrad Levezows Schauspiel »Ratibor und Wanda« schuf Schinkel drei Entwürfe. Ein weiterer stammte von Wilhelm Gropius, und eine vierte Dekoration wurde dem Fundus entnommen. Levezow war als Altertumskundler in Berlin tätig und befasste sich mit der klassischen Antike wie mit heimischen Altertümern. Weiter betätigte er sich als Gelegenheitsdichter und, wie im Fall von »Ratibor und Wanda«, als Bühnenautor.

Frauengemach in der Burg (2. Dekoration)

» Gluck, »Armida«, 1820

Für die Neueinstudierung von Christoph Willibald Glucks »Armida« schuf Schinkel vier Entwürfe, drei zu Bühnenbildern und einen zu einem Kulissenbogen. Der »Südliche Horizont«, den Alfred von Wolzogen im Katalog des Schinkel-Museums der »Armida« zuordnet, dürfte bereits 1816 entstanden sein. Aufgrund seiner nur sehr allgemeinen Angaben zum Ort konnte er in verschiedenen Inszenierungen verwendet werden, so wohl auch 1820 in der Neueinstudierung von Glucks »Armida«.

Palast der Armida (1. Dekoration)
Südlicher Horizont
Girlandengeschmückter Hain am Seeufer (3. Dekoration)
Prunksaal im Palast der Armida (7. Dekoration)

» Goethe, Szenen aus »Faust«, 1820

Am 24. Mai 1820 wurden im Theatersaal von Schloss Monbijou in Berlin einige Szenen aus dem ersten Teil von Goethes »Faust« aufgeführt, darunter beide Studierzimmer- und einige Gretchenszenen. Initiator der Aufführung war Fürst Anton von Radziwill, der bereits 1811 Kompositionen für »Faust« geschaffen und 1814 Goethe vorgestellt hatte. Die Aufführung fand in Gegenwart des Königs und eines Teiles des Hofes statt und wurde am 7. Juni zu Ehren des in Berlin eingetroffenen neuen Generalmusikdirektors wiederholt.

Gretchens Zimmer

» Raupach, »Die Fürsten Chawansky«, 1820

Für Ernst Raupachs Trauerspiel »Die Fürsten Chawansky« schuf Schinkel zwei Entwürfe, den vorliegenden und den zu einem Mausoleum des Fürsten. Dem Stück war kein großer Erfolg beschieden. Es wurde 1819 in Wien uraufgeführt und wohl nur in Berlin nachgespielt, wo es bis 1832 zu elf Aufführungen kam.

St. Georgs-Kapelle (1. Dekoration)

» Berton, »Aline«, 1820

Henri Montan Bertons Oper »Aline, Königin von Golkonda« war seit längerem im Berliner Repertoire und wurde zur Feier des Geburtstags Friedrich Wilhelms III. am 3. August 1820 neu einstudiert. Aus diesem Anlass schuf Schinkel einen Entwurf, dessen Verwendung jedoch nicht überliefert ist.

Landschaft mit Brücke und Aussicht auf ein kleines Gebäude (2. Dekoration)

» Spontini, »Olimpia«, 1821

Zur Uraufführung von Gaspare Spontinis Oper »Olimpia« am 14. Mai 1821 schuf Schinkel wohl von September 1820 bis Mai 1821 Entwürfe zu allen fünf Dekorationen. Dies wie auch der wiederholte Probenbesuch Friedrich Wilhelms III. macht den hohen Stellenwert deutlich, der der Oper in Berlin zugemessen wurde. Wie seinerzeit zumeist der Fall wurde deutsch gesungen. Die Übersetzung des französischen Textes lieferte E. T. A. Hoffmann.

Tempel der Diana (4. Dekoration)

» Goethe, »Iphigenie auf Tauris«, 1821

Mit einem Ballett und einer Szene aus Goethes »Iphigenie auf Tauris« wurde am 26. Mai 1821 das von Schinkel errichtete neue Schauspielhaus auf dem Gendarmenmarkt eröffnet. Dem voran ging ein eigens von Goethe für den Anlass gedichteter Prolog, der vor Schinkels berühmten Prospekt mit dem Blick auf das Schauspielhaus zwischen den Türmen des deutschen und französischen Doms gesprochen wurde. Danach folgten die Szene aus Goethes Schauspiel, zu der Schinkel die Dekoration schuf, und das Ballett.

Tempel der Diana (einzige Dekoration)

» Entwurf zu einem Bühnenbild für den allgemeinen Gebrauch, 1821

Vorliegender Entwurf zu einem Bühnenhintergrund diente laut Wolzogen für den allgemeinen Gebrauch, d. h. er entstand ohne konkreten Stückbezug. Dies entsprach üblicher Theaterpraxis und trifft wohl auch auf den »Südliche Horizont« zu, den Wolzogen im Katalog des Schinkel-Museums dann allerdings Glucks »Armida« zuordnete. Auch für vorliegendes Blatt ist ein konkreter Entstehungshintergrund nicht auszuschließen: Die beiden Säulen mit den Stadtheiligen Venedigs, Markus (vertreten durch sein Symboltier) und Theodor, verweisen auf Giacomo Rossinis Oper »Othello, der Mohr von Venedig«, die am 16. Januar 1821 zum ersten Mal in Berlin aufgeführt wurde.

Italienische Hafenansicht

» Schneider, »Aucassin und Ricolette«, 1822

Zur Uraufführung von Georg Abraham Schneider romantischer Oper »Aucassin und Ricolette« auf ein Libretto von Johann Ferdinand Koreff am 26. Februar 1822 schuf Schinkel drei Entwürfe zu zwei Dekorationen. Erhalten ist lediglich der Entwurf zur fünften Dekoration.

Basar in Tunis (5. Dekoration)

» Spontini, »Nurmahal«, 1822

Die Uraufführung von Gaspare Spontinis Oper »Nurmahal oder das Rosenfest von Kaschmir« fand anlässlich der Hochzeit der Prinzessin Alexandrine von Preußen mit Erbgroßherzog Paul von Mecklenburg-Schwerin am 27. Mai 1822 statt. Der Stoff nach Thomas Moores Epos »Lalla Rookh« erfreute sich am preußischen Hof großer Beliebtheit und gab bereits im Jahr zuvor das Thema für ein Hoffest vor. Die Musik zu dem Fest in den Prunkräumen des Berliner Schlosses schrieb Spontini; die lebenden Bilder arrangierte Schinkel. Für die Oper von 1822 entwarf Schinkel dann alle vier Dekorationen.

 

Ansicht des Palastes und der Stadt Kaschmir (1. Dekoration)
Gartenterrasse und Aussicht auf die Stadt Kaschmir (2. Dekoration)
Das Innere des Palastes in Kaschmir (4. Dekoration)

» Spontini, »Alcidor«, 1825

Für die Uraufführung von Gaspare Spontinis Zauberoper »Alcidor« am 23. Mai 1825 anlässlich der Heirat der jüngsten Tochter Friedrich Wilhelms III., Luise, mit Prinz Friedrich der Niederlande schuf Schinkel vier Entwürfe für drei Bühnenbilder. Hinzu kamen fünf weitere Bühnenbilder, die von Wilhelm Gropius sowie den Theatermalern Johann Karl Jakob Gerst und Friedrich Wilhelm Köhler entworfen und ausgeführt wurden.

Werkstatt der Zyklopen (1.Dekoration)

» Uechtritz, »Alexander und Darius«, 1826

Dem Theaterzettel zufolge schuf Schinkel alle Dekorationen für Friedrich von Uechtritz Trauerspiel »Alexander und Darius«. Bekannt ist jedoch lediglich ein Entwurf, so dass diese Angabe in Zweifel zu ziehen ist. Die Uraufführung fand am 3. März 1826 statt; lediglich drei weitere Aufführungen folgten bis 1830.

Offene Halle (4. Dekoration)

» Spontini, »Agnes von Hohenstaufen«, 1827/29

Die Uraufführung des ersten Aktes von Gaspare Spontinis Oper »Agnes von Hohenstaufen« fand 1827 anlässlich der Heirat des Prinzen Karl von Preußen mit Marie von Sachsen-Weimar statt, die der vollständigen, dreiaktigen Oper zwei Jahre später im Rahmen der Feierlichkeiten zur Hochzeit des Prinzen Wilhelm mit Augusta, der jüngeren Schwester von Marie von Sachsen-Weimar. Die Entwürfe zu den ersten drei und zur siebten Dekoration schuf Schinkel 1827, die zur fünften und sechsten Dekoration 1829. Die vierte Dekoration wurde dem Fundus entnommen.

Kaisersaal (1. Dekoration)
Großer Fest- und Ballsaal (7. Dekoration)
Thronsaal (3. Dekoration)

» Das »Glasgestell«

Über die permanente museale Ausstellung hinaus wurden etwa 170 Zeichnungen Schinkels in wechselnder Zusammenstellung in einem »Glasgestell« gezeigt, das sich wohl im Grünen Zimmer befand. Vorbild waren entsprechende Präsentationen in der National Gallery in London. Die so präsentierten Zeichnungen waren analog zum Katalog nummeriert und mit einem Titel versehen. Beides hat sich in einigen Fällen auf den Untersatzkartons erhalten, wie etwa auf der Zeichnung »Clause von Castell«

Landhaus am Wasser, 1801
Ein Bogen, mit Durchsicht auf die Ferne, 1801
Schlossprojekt für den Herzog von Coburg (Entwurf für das Schloss Köstritz), 1802
Ansicht von Triest, 1803
Kirchhof mit Grabmonumenten
Ansicht einer antiken römischen Gräberstraße
Das ägyptische Labyrinth, Dioramenentwurf für die »Sieben Weltwunder«, 1812
Der Dianen-Tempel in Ephesus, Dioramenentwurf für die »Sieben Weltwunder«, 1812
Die Petrikirche zu Berlin, Plan zum Wiederaufbau, 1811
Der Brand von Moskau, 1813
Ein alter Sänger, von Zuhörern umgeben, um 1803
Ein Verlöbnis, um 1803
Der Mailänder Dom, gedacht auf der Höhe bei Triest
Portal eines gotischen Doms, um 1814
Fontaine mit zwei Schalen, Brunnenentwurf für den Lustgarten, 1826
Große Prachtfontaine im Lustgarten mit dem Alten Museum als Hintergrund, 1826
Chateau d’eau, Brunnenentwurf für den Lustgarten, 1826
Fontaine mit einfachem Strahl, Brunnenentwurf für den Lustgarten, 1826
Fontaine, Überfall über eine Schale weg, Brunnenentwurf für den Lustgarten, 1826
Fontaine mit geteilten Strahlen, Brunnenentwurf für den Lustgarten, 1826
Ottobrunnen bei Pyritz, 1824
Ansicht von Dresden, um 1830
Promenade bei Marienbad, 1837
Schloss Woodstock
Schloss Glamis in Schottland, 1825
Turmfassade des Straßburger Münsters
Westfassade des Doms zu Mailand
Dom zu Mailand, 1809
Denkmal eines gefallenen Kriegers, 1834
Projekt zu einem Denkmal für Niebuhr in Bonn; Sarkophag, 1834
Projekt zu einem Denkmal für Niebuhr in Bonn; Sarkophag (mit Votivbild), 1834
Klause bei Castel unweit Saarburg, 1835
Burg Stolzenfels, 1836
Projektiertes Lustschloss auf dem Tornow bei Potsdam, 1823
Lustschloss auf dem Tornow, Rückansicht, 1823
Die Moritzburg in Halle, 1829
Tuscum des Plinius, 1833
Stibadium, zum Tuscum des Plinius gehörig, 1833
Anlage einer Residenz, 1835
Aussicht vom Schloss auf den Garten des Fürsten, 1835
Einfahrt des Schlosses mit dem Vorhof, 1835
Innere perspektivische Ansicht der Kirche, 1835
Palast des Königs Otto von Griechenland auf der Akropolis, 1834
Der große Empfangssaal auf der Akropolis, 1834
Schloss Orianda mit Umgebung, 1838
Ansicht des Schlosses Orianda auf der Terrasse, 1838
Ansicht in den Hof aus einem der Empfangssäle im Schloss Orianda, 1838
Museum der Krim im Schloss Orianda, 1838
Ansicht des kaiserlichen Zimmers neben dem Empfangssaal (Orianda), 1838
Atrium des Schlosses Orianda, 1838
Das Schloss Prediama oder Lueg, 1803
Die große Höhle bei Corgnale, 1803
Altgotische Kapelle zu Schöngrabern in Österreich, 1803
Porta Aurea in Pola, 1803
Chiesa vecchia Saraceniza in Pola, 1803
Mittelschiff zum Altar der Kirche von Aquileia, 1803
Ansicht von Rom, vom Monte Pincio aus, 1803
Campo Vaccino, 1803
Rieti im Apennin, 1803
Tivoli, Ponte di Lupo, 1824
Franziskanerkloster in S. Antonio del Monte bei Rieti, 1803
Santuario di Fonte Columbo, 1804
Frau aus dem Gebirge bei Terminello, 1803
Ansicht von Capri, 1804
Aussicht vom Gipfel des Ätna bei Sonnenaufgang, 1804
Ansicht eines Landhauses bei Syracus, 1804
Kathedrale in Palermo, 1804
Ländliche Wohnung in Sizilien, 1804
Felsenpartie zwischen Lentini und Syracus, 1804
Das Ohr des Dionysos bei Syracus, 1804
Concordientempel bei Girgenti, 1804
Concordientempel mit einer Ziegenherde, 1804
Hafen und Teil der Stadt Genua, 1804
Villa des Fürsten Valguarnera bei Palermo, 1804
Hafen des Ulysses bei Taormina, 1804
Taormina, 1804
Gegend auf dem Ätna, 1804
Ansicht von Castro Giovanni, 1804
Aussicht vom Theater bei Taormina über die Küste, 1804
Trapani mit dem Berg Erice, 1804
Sion in Wallis, 1824
Villa in der Nähe der See
Ansicht von Palermo aus einem Kapuzinerkloster, 1804
Ansicht von Messina, 1804
Gegend von Palermo, aus dem Schlosse des Principe di Valguarnera, 1804
Antike römische Stadt an der Meeresküste
Landschaftliche Komposition mit aufgehender Sonne
Der Pass Lueg, 1811
Der Wasserfall bei Gastein, 1811
Der Traunsee bei Gmunden, 1811
Der Königsee bei Berchtesgaden, 1811
Prag vom S. Lorenzberge aus, um 1803
Gegend bei Tivoli
Felsenschloss am Ufer eines Flusses
Denkmal Hermanns, 1814/1815
Großer Dom im mittelalterlichen Stil; Projekt für eine Berliner Kathedrale, 1819(?)
Krönung einer Spitzsäule in der projektierten Berliner Kathedrale, 1819(?)
Schlossbrücke zu Berlin, 1819
Reich verzierte Brücke mit Bogen nach Kreissegmenten
Havelbrücke bei Glienicke, 1831
Königswache in Berlin, Vorentwurf mit Trophäen und Kriegerköpfen, 1822
Reliefschmuck des Fronton und Viktorien am Wachtgebäude, 1816
Relief des Giebelfeldes des Wachtgebäudes, 1817
Fünf Grabdenkmäler, 1821
Friedrichswerdersche Kirche; gotischer Entwurf mit vier Türmen, 1823
Denkmal Friedrich des Großen; Quadriga auf einem Pilasterunterbau, 1822
Denkmal Friedrich des Großen auf größerem Säulenunterbau, 1830
Denkmal Friedrich des Großen; Reiterstatue mit Gedächtnishalle, 1829
Denkmal Friedrich des Großen; Halle und Ehrentempel
Denkmal Friedrich des Großen; ein drei Stockwerke hoher Hallenbau
Denkmal Friedrich des Großen; Reiterstatue mit Säule und Gedächtnishalle
Denkmal auf dem Kreuzberg, 1819
Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett'>Brunnen vor dem Schloss in Berlin; Projekt als Denkmal für die Befreiungskriege, 1818(?)
Entwurf Schloss Krzescowice, 1825(?)
Schauspielhaus Berlin, perspektivische Seitenansicht, 1823
Schauspielhaus Berlin, perspektivische Innenansicht, 1823
Schauspielhaus Berlin, nach der Bühne hin gesehen, 1823
Schauspielhaus; Längendurchschnitt des Konzertsaals, 1823
Schauspielhaus; Perspektivische Ansicht vom Inneren des Konzertsaals, 1823
Entwurf eines Rathauses für Berlin, 1823
Entwurf Singakademie Berlin; Perspektivische Ansicht und Längsdurchschnitt, 1822
Museum zu Berlin; perspektivische Ansicht, 1823
Museum; Innere Perspektive der Rotunde, 1829
Museum; Innere Perspektive der Treppenanlage, 1829
Theater zu Hamburg; vordere Ansicht, 1825
Jagdschloss Antonin; perspektivische Ansicht, 1824
Jagdschloss Antonin; das Innere des großen Saals, 1824
Schloss Kurnik; perspektivische Ansicht, 1834
Palais des Grafen Redern in Berlin, 1833
Charlottenhof bei Potsdam; perspektivische Außenansicht, 1829
Charlottenhof bei Potsdam; Grundriss, Situation und Gärtnerhaus, 1834
Charlottenhof bei Potsdam; perspektivische Ansicht des Gärtnerhauses, 1834
Charlottenhof bei Potsdam; Ansicht des Gärtnerhauses vom Dach des Bades gesehen, 1834
Charlottenhof; Ansicht der großen Laube, des Baldachins und des kleinen Hofes bei dem Gärtnerhaus, 1834
Schloss Babelsberg; Grundriss und Ansicht, 1838
Neue Toranlage am Ende der Louisenstr. Berlin, 1823
Vase mit Malereien und Bronzegriff, 1830
Pokal mit Weinreben und Knaben am Fuße geziert
Pokal mit Reliefstreifen
Der Reliefstreifen des Pokals
Verschiedene Gefäße
Verschiedene Gefäße
Verschiedene Gefäße
Ein Pokal, in Silber oder Gold auszuführen
3 Pokale, 2 Leuchter, Reliefstreifen
Glasgefäße verschiedener Art
Glasgefäße verschiedener Art
Entwürfe zu Sofas und Stühlen
Entwürfe zu Sofas und Stühlen
Entwürfe zu Sofas und Stühlen
Entwürfe zu Sofas und Stühlen
Chaiselongue und Armsessel
Armstuhl für den Kronprinzen
Dekoration der Tornischen und der Tonnengewölbe in der Nikolaikirche, Potsdam, 1834
Dekoration der Kapelle im Palais von Friedrich Wilhelm III. von Preußen (heute Kronprinzenpalais); Längswand in 5 Bildern, 1826
Hauskapelle Friedrich Wilhelms III. von Preußen; die zweite Längswand, 1826
Hauskapelle Friedrich Wilhelms III. von Preußen; die eine Querwand, 1826
Veränderung des Innern im alten Schauspielhaus Berlin
Hauptvorhang im Neuen Theater, Hamburg, 1826
Malerei eines Fensters, Schloss Marienburg, 1820
Tür mit danebenhängenden Bildern, Schloss Berlin, 1825
Wand- und Deckendekoration für den Speisesaal des Prinzen Karl, 1828
Wanddekorationen im pompejanischen Stil, 1830-1832
Wanddekoration mit Pilastern und Bögen im Palais des Prinzen Albrecht, 1829
Wanddekoration mit Pilastern im Palais des Prinzen Albrecht, 1829
Wanddekoration mit Tür und Stühlen im Schloss Berlin; kronprinzliche Wohnung, 1824
Wanddekoration mit zwei Türen im Palais des Prinzen Albrecht, 1829
Wanddekoration zwischen zwei Pilastern
Einrichtung einiger Räume im Schloss Berlin zu einer Kupferstichsammlung (kronprinzliche Wohnung), 1825
Durchschnitt des Bibliothekraums im Schloss Berlin, 1826
Malerei eines Frieses des Zimmergesimses
Farbendekoration der Kassetten in der Rotunde des Museums zu Berlin, 1823